FAQ

Häufig gestellte Fragen

FAQ - Trinkwasser

Wohin verschwinden die gelösten Ablagerungen aus den Rohrleitungen?
In Trinkwassersystemen werden die gelösten Ablagerungen über die Wasserentnahmestellen ausgespült und gelangen ins Abwasser.  In den ersten Wochen / Monaten müssen verstärkt die Perlatoren der Wasserentnahmestellen gereinigt werden. In geschlossenen Kreisläufen (Kühl- oder Heizkreislaufsysteme) muss zusätzlich ein geeigneter Filter eingebaut werden, der gelöste Bestandteile ausfiltert.

Ist es gesundheitsgefährdend, wenn von den ausgespülten Ablagerungen etwas in das Wasser und die Nahrung gelangt?
Ablagerungen in einer Trinkwasserinstallation sind im Wasser enthaltene Mineralien, die sich fest in den Rohren abgelagert haben. Der Abbau erfolgt in so kleinen Mengen, dass sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind,  und ist gesundheitlich unbedenklich.

Ist das Magnetfeld gesundheitsschädlich?
Das Behandlungsrohr ist so konzipiert, dass ein zur Behandlung benötigtes Magnetfeld in ausreichender Stärke im Inneren des Rohres vorhanden ist. Messungen zeigen, dass unsere Geräte den zulässigen Wert von Haushaltsgeräten nicht überschreiten und in einem Abstand von einem Meter vergleichbar mit einem Toaster ist.

Ist in einer alten Installation verstärkt mit Rohrbrüchen zu rechnen, wenn die Ablagerungen abgebaut werden?
Bestehende Ablagerungen sind sehr grobporig und stellen kaum einen Schutz für das Rohrsystem dar. Durch unsere Technik wird das Ablagerungsverhalten der Mineralien erheblich reduziert und grobporige Ablagerungen weitgehend abgebaut. Auf dem Rohrmaterial bleibt eine dünne, feste und aufgrund der kleineren Kristallstrukturen feinporige Schicht, die einen wesentlich besseren Schutz für das Rohrsystem darstellt als die vorherigen starken und groben Ablagerungen. Weitere Rohrschäden werden deshalb deutlich reduziert und Sanierungsmaßnahmen können zeitlich hinausgezögert werden. Mit unserer Technik kann aber ein sehr stark vorgeschädigtes Rohrsystem nicht repariert werden. Solche extremen Schwachstellen in der Installation müssen beseitigt werden, um unangenehme Wasserschäden zu vermeiden.

Wie beeinflusst die Technik die Wasserqualität und den Geschmack? 
Ein Wasser mit vielen lebenswichtigen Mineralien ist grundsätzlich ein sehr gutes Wasser. Durch die Behandlung mit unserer Technik bleiben die Mineralien auch in der ursprünglichen Menge im Wasser erhalten. Ablagerungen an den Rohrwänden sowie gelöste Metall- und Korrosionspartikel (z.B. Rost) sind häufig die Ursache für einen schlechten Geschmack des Wassers. Sobald die Korrosion gestoppt ist und der Abbauprozess der Ablagerungen angefangen hat, verbessert sich die Wasserqualität und der Geschmack.

Werden Bauer-Wasserbehandlungsgeräte auch in neue Gebäude eingebaut?
Die ausgezeichneten Resultate mit Bauer-Wasserbehandlungssystemen haben immer mehr Besitzer und Bauherrn von Liegenschaften davon überzeugt, zum Schutz von neuen oder sanierten Wassersystemen Bauer-Wasserbehandlungsgeräte einbauen zu lassen.

Kann man nach Einbau der Bauer-Technik auf Chemikalien verzichten oder zumindest reduzieren, um Probleme in der Anlage zu vermeiden? 
Unsere Technik verändert im fließenden Wasser die Struktur der Kalzitkristalle in pulverförmiges Aragonit. Dadurch wird eine Anhaftung der aggressiven kristallinen Strukturen in den Rohren, Behältern und Armaturen verhindert. Dadurch wirkt das Wasser auch weicher, obwohl die messbare Wasserhärte sich nicht geändert hat. Dieser Weichwassereffekt führt dazu, dass Verbrauchschemikalien sich besser entfalten und mehr Wirkung zeigen können. Für gleiche Waschergebnisse sind demzufolge weniger Chemikalien benötigt.

Hab ich noch Kalkflecken und muss ich meine Kaffeemaschine noch entkalken? 
Da wir das Wasser in seiner Zusammensetzung nicht verändern, ist Kalk nach wie vor in der gleichen Menge vorhanden und dieser wird sich auch ablagern. Kalkflecken sind also nach wie vor zu sehen und grundsätzlich mit einer chemiefreien Wasserbehandlung nicht zu vermeiden. Diese Kalkflecken lassen sich aber an den Stellen relativ leicht entfernen, die regelmäßig mit Wasser in Berührung kommen. Zur Beseitigung werden keine aggressiven Putzmittel benötigt - im Regelfalle reicht ein Lappen. Im Rohrsystem bilden sich nach unserer Wasserbehandlung an den Rohrwandungen auch Ablagerungen, die aber nicht mehr so fest anhaften und durch die Kraft des fließenden Wassers ausgespült werden. Diese Fließgeschwindigkeit zum Ausspülen fehlt bei der klassischen Haushaltskaffeemaschine. Das Wasser fließt nur tröpfchenweise durch den elektrischen Wärmetauscher. Das Ausspülen der behandelten Mineralien ist nicht gegeben, weil die Kraft des Wassers fehlt. Deshalb ist bei einer solchen Kaffeemaschine lediglich zu erwarten, dass sich die Reinigungszyklen verlängern.

Was  muss gemacht werden nachdem die Rohrleitungen bereinigt sind?
Das gleiche Behandlungsgerät bietet nach dem Abbau der Inkrustationen Schutz gegen erneute Bildung von Ablagerungen und erhöht somit die Lebensdauer des Gesamtleitungssystems.


Funktioniert die Technik mit unterschiedlichen Leitungsmaterialien?
Unabhängig davon, welche Rohrmaterialien (Zink, Kupfer, Edelstahl, Kunststoff) bei der Installation verwendet wurden,  ist unsere Technik einsetzbar und sinnvoll. Sowohl Kunststoffrohre als auch Edelstahlrohre zeigen zwar keine Korrosion, verkalken aber auch. Kunststoffrohrsysteme beinhalten außerdem häufig Komponenten aus Metall, die für Korrosion anfällig sind.


Wie oft muss der Filter gewechselt werden?
Dies ist davon abhängig, wie verschmutzt das System zum Zeitpunkt des Einbaus unserer Technik ist. Es variiert typischerweise zwischen einigen Tagen und 6-12 Monaten, nachdem der Reinigungprozess weiter fortgeschritten ist. Vor allem in der Anfangsphase sollten die Wartungsintervalle  kurz genug gehalten werden.


Wie hoch sind die Betriebskosten?
Die Kosten sind davon abhängig, welches Gerät und Rohrstärke Sie für Ihr Objekt benötigen. Die kleinsten Anlagen unserer Pipejet-Serie haben eine Leistungsaufnahme von ca. 30W und die größte weniger als 80W. Die kleine Flowjet-Anlage (für Rohrstärke DN 25)  benötigt ca. 16W. 


Müssen die Geräte gewartet werden?
Unsere Behandlungsgeräte sind absolut wartungsfrei. Lediglich ein gelegentlicher, kurzer Blick auf die Kontrollleuchten der Elektronik macht Sinn, um die Funktionalität der Elektronik zu kontrollieren. In Systemen mit Filtereinsatz müssen die Filter gewartet werden.


Ist eine Einbaurichtung bei der Installation zu beachten?
Eine Einbaurichtung der Behandlungseinheit ist grundsätzlich nicht zu beachten. Diese kann in das bestehende Installationssystem sowohl waagrecht als auch senkrecht eingebaut werden.


Ist es schwierig die Technik zu installieren und wer kann das für mich erledigen?
Die Installation ist für einen qualifizierten Installateur sehr einfach durchzuführen. Nach dem Einbau der Behandlungseinheit in das bestehende Rohrsystem und dessen Verbindung mit der Elektronik, wird das Netzkabel der Elektronik lediglich in die Steckdose gesteckt. Die Kosten sind von den Gegebenheiten der vorhandenen Installation abhängig, aber in jedem Fall geringfügig im Vergleich zu den Einsparungen mit unserer Technik.


FAQ - Kühlanlagen

Funktioniert die Technik in Systemen mit gemischten Materialien?
Ja. Wenn zum Beispiel in einem Kühlungssystem Kunststoffrohre und Radiatoren aus Metall  vorhanden sind, ist der Einsatz unserer Technik von Anfang an sinnvoll. In solchen Systemen fangen die Probleme sehr oft sofort nach dem Systemstart an. Bauer Wasserbehandlung verringert oder verhindert komplett Probleme und verlängert deutlich die Lebensdauer des Gesamtsystems.

Kann der Einsatz von Chemikalien verhindert oder zumindest reduziert werden?
In Kühlkreislaufsystemen ist Korrosion ein Problem ab der ersten Betriebsstunde. Zum Beispiel in der Plastikindustrie ist die Korrosion sehr teurer Gussformen ein Problem und führt zur Verwendung korrosionshemmender Stoffe. In den meisten Fällen haben die Wasserproben gezeigt, dass dadurch das Gegenteil erreicht wurde: das Lösen der Metalle hat zugenommen.  Nachdem unsere Wasserbehandlung mit Filtration eingebaut wurde, war das Problem mit reinem Wasser als Kühlflüssigkeit beseitigt. Das Bakterienwachstum wurde gestoppt und keine teuren Biozide wurden mehr benötigt - was ein großer Vorteil auch aus der Umweltsicht ist.

Funktioniert die Technik auch bei Glykol?
Unsere Technik bringt sehr gute Ergebnisse auch bei Glykol als Kühlungsmittel. Einige Glykolflüssigkeiten werden mit korrosionshemmenden Stoffen vermischt und sind sehr aggressiv gegenüber dem Rohrmaterial. Reines Glykol ist weniger angreifend für das Rohrmaterial - das sind unsere Erfahrungswerte.


Können die Chemikalien im System bleiben?
Mit unserer Technik werden keine Chemikalien benötigt. Und weil reines Wasser den besten Wärmeübertragungsfaktor hat, macht es keinen Sinn Chemikalien im System zu lassen. Aus diesem Grund muss vor dem Einsatz von Bauer-Anlagen das Kühlungswasser von Chemikalien bereinigt werden.

Erhöht sich die Kühlungsleistung der Anlage durch den Einsatz der Wasserbehandlung?
Mit reinem Wasser und einer freien wärmeübertragenden Oberfläche erreicht man den bestmöglichen Kühlungsgrad des Systems. Selbst dünne Ablagerungen sowie die Verschlammung des Systems führen zu erheblichen Effizienzverlusten. Keimwachstum und Bildung von Biofilm können die Leistung des Systems weiter reduzieren. Alle diese Faktoren und deren negativen Auswirkungen können mit Hilfe von Bauer Wasserbehandlung verhindert oder minimiert werden.

Gehören auch Filter zum Lieferprogramm?
Ja, wir liefern sehr hochwertige Filter und Filterkartuschen, die für optimale Ergebnisse in geschlossenen Kreisläufen aller Art garantieren. Für offene Kreisläufe, zum Beispiel Kühltürme, sind speziell für diesen Zweck entwickelte Hochleistungsfilter verfügbar.

FAQ - Allgemein

Wieviel kann man mit dem Einsatz von Bauer-Geräten bei Heizungskosten sparen?
Es hängt von der jeweiligen Anfangssituation ab, d.h. wieviel Schlamm und Inkrustationen sich an den Hauptsystemkomponenten – Wärmetauscher, Heizkessel, Ventile, Heizkörper  - während der Betriebszeit gebildet hat. Auch eine dünne Schicht von Ablagerungen an den Oberflächen, die Wärme transportieren, bedeutet eine wesentliche Steigerung im Energiebedarf, um die gleiche Raumtemperatur zu erreichen. Je sauberer das Heizungssystem, umso besser die Effizienz und umso niedriger der Energieverbrauch.

Reicht ein Behandlungsgerät für den Trinkwasserbereich und den Heizkreislauf aus?
Das Trinkwassersystem ist ein offenes System. Von den Wasserwerken geliefertes Trinkwasser gelangt in die Installation und wird innerhalb kurzer Zeit über die Wasserentnahmestellen verbraucht. Grundsätzlich muss zur Behandlung des Trinkwassers ein Gerät nach der Wasseruhr, aber vor dem Kaltwasserverteiler eingebaut werden. Dies reicht in den meisten Fällen aus. Bei großen Warmwasseraufbereitern, deren Inhalt von den Nutzern nicht innerhalb von ca. 2 Tagen verbraucht wird, ist zur Nachbehandlung ein zweites Gerät notwendig, das in die Zirkulationsleitung eingebaut wird.

Der Heizkreislauf ist ein geschlossenes System, in dem vorhandenes Wasser immer wieder zirkuliert und über einen langen Zeitraum bleibt. Korrosion und Verschlammung durch Bakterienbildung sind hier die Hauptprobleme. Dies kann vermieden werden durch den Einsatz unserer Wasserbehandlung und einem zusätzlichen geeigneten Filter. Jeder dieser geschlossenen Kreisläufe braucht seine eigene individuelle Behandlung.


FAQ - Heizanlagen

Verstopfen die gelösten Ablagerungen und Rostpartikel die Ventile?
Der Rost und die gelösten Ablagerungen werden in relativ kleinen Partikeln gelöst und ausgespült. Dies stellt für die Ventile und Armaturen kein Problem dar. In geschlossenen Systemen (Kühl- und Heizkreisläufen) wird zusätzlich ein geeigneter Filter benötigt, um Rost und gelöste Ablagerungen zu entfernen.

Wie oft muss der Filter gereinigt werden und ist das schwierig?
Dies ist davon abhängig, wie verschmutzt das System zum Zeitpunkt des Einbaus unserer Technik ist. Das passende Wartungsintervall stellt sich nach den ersten Wochen leicht heraus. Das Reinigen der Filter, d.h. Wechsel der Filterkartuschen, ist sehr einfach und wir geben Ihnen praxisbezogene Instruktionen, wie dies zu tun ist.

Wie hoch sind die Betriebskosten?
Die Kosten sind davon abhängig, welches Gerät und Rohrstärke Sie für Ihr Objekt benötigen. Die kleinsten Anlagen unserer Pipejet-Serie haben eine Leistungsaufnahme von ca. 30W und die größte weniger als 80W. Die kleine Flowjet-Anlage (für Rohrstärke DN 25)  benötigt ca. 16W. Die Filterkartuschen zu wechseln ist einfach, wenig zeitaufwendig und produziert nur geringe Kosten im Vergleich zu einer regelmäßigen Wartung durch einen Fachbetrieb.

Kann man im Heizungskreislauf wirklich auf Chemikalien verzichten?
Der Einsatz von chemischen Mitteln scheint bei etlichen Fällen tatsächlich der verbindende Faktor für überhöhte Eisenwerte im Wasser bei den Anfangstests zu sein. Ein hoher Eisengehalt (Rost) verursacht viele Betriebsstörungen und dadurch auch hohe Reparaturkosten. Durch den Einsatz unserer chemiefreien Wassertechnik wird das Lösen von Metallen in Heizungssystemen minimiert und vorhandene Verunreinigungen entfernt. So funktioniert Ihr System wieder reibungslos.

Können die Chemikalien im System bleiben?
Mit unserer Technik werden keine Chemikalien benötigt. Und weil reines Wasser den besten Wärmeübertragungsfaktor hat, macht es keinen Sinn, Chemikalien im System zu lassen. Aus diesem Grund muss vor dem Einsatz von Bauer-Anlagen das Heizungswasser von Chemikalien bereinigt werden.

Was ist, wenn die Wasserproben keine Probleme nachweisen?
Die Korrosionsrate in Ihrer Anlage ist dann relativ klein, was grundsätzlich gut und positiv zu bewerten ist. Andererseits, durch die Kombination von Mischmaterialien, niedrigen Temperaturen und modernen Thermostatarmaturen (mit sehr kleinen Kanälen) ist die Empfindlichkeit von Systemen gestiegen, so dass auch bei kleineren Verschmutzungen Probleme auftreten können. In der Praxis zeigen manche Wasserproben kein gravierendes Problem, aber die Anlage funktioniert dennoch nicht zuverlässig und richtig. Bei unseren Kunden sind die Probleme nach dem Einbau von Bauer-Geräten verschwunden.

Wo sollte der Filter installiert werden?
Am besten sollte der Filter parallel zur Pumpe eingebaut werden, damit genügend Druckunterschied vorhanden ist. Eins der beiden Absperrventile an den Anschlüssen des Filters muss ein einstellbares Steuerventil sein (Einstellung der Wasserdurchflussmenge).

Sollte das Behandlungsgerät im Vorlauf oder im Rücklauf installiert werden?
Das Positionieren ist nicht kritisch, aber wir empfehlen den Einbau wenn möglich in den Rücklauf.  Die Behandlungseinheit kann sowohl waagrecht als auch senkrecht eingebaut werden.

Bestellen Sie das Planungshandbuch für Bauer Wasserbehandlung

Das Bauer Planungshandbuch beinhaltet ausführliche technische Informationen zu unseren Produkten, inklusive Richtlinien zur Auswahl eines passenden Gerätes für Ihren Bedarf, sowie CAD-Zeichnungen (2D und 3D) zu allen Produkten.

 

Planungshandbuch

Bauer ATP Cup

Bauer Watertechnology ist der Titelsponsor von Bauer Cup  - ein international hoch angesehenes Tennisturnier, das zu der ATP Challenger Tour gehört und vom House of Sports in Erlangen, Nordbayern, veranstaltet wird. Genauere Informationen über das Turnier finden sie auf den offiziellen www-Seiten des Bauer Cups unter:

 

Bauer ATP Cup