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FAQ - Trinkwasser

An welcher Stelle in meiner Installation muss die Technik eingebaut werden ??
Grundsätzlich sollte das gesamte Kaltwasser behandelt werden. Aus diesem Grunde wird die Behandlungseinheit ( Edelstahlrohr) zwischen der Wasseruhr / Filter und dem Kaltwasserverteiler eingebaut. Für den Betrieb der Elektronik ist eine 230V/50Hz Steckdose notwendig. Die Verbindung zwischen Elektronik und Behandlungseinheit erfolgt mit dem im Lieferumfang enthaltenen Anschlusskabel.
Die Behandlung des Wassers mit einem Gerät in der Kaltwasserleitung reicht auch für das Warmwasser aus, sofern dieses innerhalb von ca. 2 Tagen von den Nutzern der Anlage verbraucht wird. Ist dies nicht der Regelfall, muss ein zweites Behandlungsgerät in die Zirkulationsleitung der Warmwasseraufbereitung eingebaut werden. Die Behandlungseinheit kann sowohl waagrecht wie auch senkrecht eingebaut werden. Eine Einbaurichtung ist dabei nicht zu beachten.

Was ist zu tun, wenn ein großer Warmwasserspeicher, aber keine Zirkulationsleitung vorhanden ist ??
Bei einem großen Warmwasserspeicher, dessen Inhalt nicht regelmäßig in 2 Tagen von den Nutzern verbraucht wird, kann auf eine Nachbehandlung nicht verzichtet werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wenn hierfür keine Zirkulationsleitung vorhanden ist, muss Ihr Sanitärfachbetrieb eine Möglichkeit schaffen, den Speicherinhalt umzuwälzen. Dies ist auch kein zu großes Problem, denn Anschlussmöglichkeiten einer Zirkulation sind standardmäßig am Speicher vorhanden. Eine Zirkulationspumpe und etwas Installationsmaterial sind erforderlich. Wenn man optimale Ergebnisse erzielen will, lässt sich dieser zusätzliche Kostenaufwand leider nicht vermeiden.

Funktioniert die Technik mit unterschiedlichen Leitungsmaterialien ??
Unabhängig davon, welche Rohrmaterialien ( Zink, Kupfer, Edelstahl, Kunststoff ) bei der Installation verwendet wurden - unsere Technik ist einsetzbar und sinnvoll. Die Behandlungseinheit ist ein vorgefertigtes Edelstahlrohr, dass in das bestehende Leitungssystem eingebaut werden muss.
Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, was die Praxis beweist : Kunststoffrohre und Edelstahlrohre zeigen zwar keine Korrosion, verkalken aber auch !! Nicht mehr ausreichender Wasserdurchfluss, Druckverluste , anfallende Sanierungskosten etc. sind auch hier die Folge. Außerdem sind Ventile, Armaturen, Wärmetauscher aus Metallen und stets gefährdet von Korrosion, Ablagerungen, Funktionseinschränkungen. können wir helfen – ohne Einsatz von chemischen Mitteln.

Wohin verschwinden die gelösten Ablagerungen aus den Rohrleitungen ??
In Trinkwassersystemen werden die gelösten Ablagerungen über die Wasserentnahmestellen ausgespült und gelangen ins Abwasser. In geschlossenen Kreisläufen ( Kühl- oder Heizkreislaufsysteme) muss zusätzlich ein geeigneter Filter eingebaut werden, der gelöste Bestandteile ausfiltert

Verstopfen die gelösten Ablagerungen / Rostpartikel die Ventile ??
Der Rost und die gelösten Ablagerungen werden in relativ kleinen Partikeln gelöst und ausgespült. Dies stellt für die Ventile und Armaturen kein Problem dar.

Ist es gesundheitsgefährdend, wenn von den ausgespülten Ablagerungen etwas in das Wasser und die Nahrung gelangt ??
Ablagerungen in einer Trinkwasserinstallation sind im Wasser enthaltene Mineralien, die sich fest in den Rohren abgelagert haben. Durch die Behandlung des Wassers mit unserer Technik und der Kraft des fließenden Wassers werden diese nun gelöst und über die Armaturen ausgespült. Eine Gefährdung der Gesundheit ist nicht gegeben und auszuschließen. Der Abbau bestehender Inkrustationen (Ablagerungen) erfolgt permanent - aber in so kleinen Mengen, dass sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind.

Wie hoch sind die Betriebskosten ??
Die Kosten sind davon abhängig, welches Gerät und Rohrstärke Sie für Ihr Objekt benötigen. Unsere Flowjet Technik wird grundsätzlich nur mit einem DN 25 Edelstahlrohr ausgeliefert. Hier beträgt die typische Leistungsaufnahme ca. 20 W. Für größere Rohrstärken wird die pipejet Technologie zum Einsatz gebracht.
Hier liegt die Leistungsaufnahme zwischen 40W (DN 32-Rohr) und ca. 80 W (DN 100-Rohr) Auf dem Markt gibt es viele Geräte, die gleiche Wirkungen oder gar mehr versprechen als wir und kaum Stromkosten haben. Geringe Stromkosten – ein tolles Marketingargument, um den Kunden zum Kauf zu bewegen !!! Aber einer der wesentlichen Gründe, warum solche Geräte viel versprechen und wenig bis nichts in der Praxis halten.
Wir würden Ihnen auch gern unsere Technik anbieten mit noch weniger Leistungsaufnahme, aber das geht technisch nicht. Um ausreichende hohe Behandlungsenergie zu erzeugen, muss man entsprechend hohe elektrische Energie zuführen.

Wirkt das Magnetfeld auf das gesamte Rohrsystem ??
Die Wirkung der magnetischen Behandlung bleibt bei unserer Technik im Kaltwasser zirka sieben Tage bestehen. Danach haben die im Wasser enthaltenen Kristalle wieder ein ähnliches Ablagerungsverhalten wie vorher. Mit zunehmender Temperatur verkürzt sich dieser Zeitraum erheblich !!. Deshalb bleiben im Warmwasserbereich ausreichende Wirkungen durch unsere Behandlung nur zirka 2 Tage bestehen. Dies ist auch der Grund, dass manchmal ein zweites Gerät zur Nachbehandlung notwendig wird und in die Zirkulationsleitung des Warmwasserspeichers eingebaut werden muss. Dies ist dann der Fall, wenn der Inhalt des Speichers nicht von den Nutzern der Anlage regelmäßig innerhalb von 2 Tagen verbraucht wird.

Ist das Magnetfeld gesundheitsschädlich ??
Das Behandlungsrohr ist so konzipiert, dass ein zur Behandlung benötigtes Magnetfeld in ausreichender Stärke vorhanden ist, aber nur dort, wo auch das Wasser fließt – im Inneren des Rohres !!. Durch die technische Konzeption des Spulenrohres ist sicher gestellt, dass die nach außen abgehende Strahlung minimal und kaum messbar ist. Gesundheitsschädliche Wirkungen sind auszuschließen. In einem Abstand von 1m ist die Strahlung vergleichbar mit der eines Toasters. Bedenken Sie dabei auch, wie oft sie sich im Hausanschlussraum aufhalten, wo das Gerät normalerweise im Betrieb ist ?? .

Ist der Einbau dieser Technik in einer älteren Installation (Altbau) sinnvoll und möglich ??
Dies ist der Fall. Es können bestehende Druckreduzierungen durch den Abbau bestehender Inkrustationen wieder beseitigt werden. Der notwendige Energiebedarf bei der Warmwasseraufbereitung sinkt, weil der Wärmetauscher frei bleibt von festen Ablagerungen. Rohrschäden durch Korrosion können deutlich minimiert werden. In den ersten Wochen / Monaten müssen verstärkt die Perlatoren der Wasserentnahmestellen gereinigt werden, da die gelösten Ablagerungen aus den Leitungen ausgespült werden. Aber eins muss auch klar sein. Aus einem alten Rohrsystem können auch wir kein neues System mehr machen. Starke Rohrbeschädigungen durch Korrosion, oder starke Rohrinkrustationen, die nur noch einen stecknadelgroßen Durchfluss des Wassers ermöglichen, sind nicht mehr zu beseitigen. Solche Stellen müssen schnellstmöglich ausgebessert werden.

Ist in einer alten Installation verstärkt mit Rohrbrüchen zu rechnen, wenn die Ablagerungen abgebaut werden ??
Bestehende Ablagerungen sind sehr grobporig und stellen kaum einen Schutz für das Rohrsystem dar. Durch unsere Technik wird das Ablagerungsverhalten der Mineralien erheblich reduziert, aber eine dünne feste Schicht wird sich auch bei Einsatz unserer Technik im Rohr bilden. Dies hat den positiven Effekt, dass die kleinen Kristallstrukturen eine feinporigere Schicht bilden, die einen wesentlich besseren Schutz für das Rohrsystem darstellt als die vorherigen starken und groben Ablagerungen. Rohrschäden werden deshalb eher reduziert. Es muss aber klar sein, dass mit den Wirkungen unserer Technik ein stark vorgeschädigtes Rohrsystem nicht repariert werden kann und ein Wasserschaden nur eine Frage der Zeit ist Werden solche Schwachstellen in der Installation erkannt, ist zu empfehlen schnellstmöglich einen Installateur zu kontaktieren. Er wird Ihnen dann sicher auch gerne unsere Technik einbauen, um Ihnen nach der Sanierungsmaßnahme ähnliche Probleme und Kosten für die Zukunft zuverlässig zu ersparen.

Wie beeinflusst die Technik die Wasserqualität und den Geschmack ??
Ein Wasser mit vielen lebenswichtigen Mineralien ist grundsätzlich ein sehr gutes Wasser. Diese Mineralien hemmen jedoch die Entfaltung von Geschmacksstoffen (Kaffee, Tee, etc) oder Wirkungen von Chemikalien ( Waschmittel, Seifen, Haarwaschmittel, etc.). Durch die Behandlung mit unserer Technik bleiben die Mineralien in der ursprünglichen Menge im Wasser . Es reduziert sich jedoch die Oberflächenspannung des Wassers. Dadurch wirkt das Wasser weicher, obwohl die messbare Wasserhärte sich nicht geändert hat. Dieser Weichwassereffekt führt dazu, dass sich Geschmacksstoffe besser entfalten und für gleiche Waschergebnisse weniger Chemikalien benötigt werden.

Kann man nach Einbau der Bauer-Technik auf Chemikalien verzichten oder zumindest reduzieren, um Probleme in der Anlage zu vermeiden ?
In der Praxis steigt bei verzinkten Rohren / Kupferrohren häufig der Eisenanteil / Kupferanteil im Wasser - bedingt durch die natürliche Aggressivität des Wassers. Dies ist ein eindeutiges Signal, dass solche Leitungen geschädigt werden. Daraus resultieren Wasserschäden, Fehlfunktionen und hohe Reparaturkosten. Durch den Einsatz unserer chemiefreien Wassertechnik werden solche Probleme deutlich und nachweislich minimiert. Ihr System wird viel länger störungsfrei und zuverlässig funktionieren.
Unsere Wasserbehandlung reduziert die Oberflächenspannung des Wassers. Verbrauchschemikalien ( Spülmittel, Waschmittel, Seife, etc.) können sich dadurch besser entfalten und mehr Wirkungen zeigen. Gleichwertige Wasch- und Putzergebnisse sind demzufolge mit weniger Chemikalien möglich. ( geringere Verbrauchskosten).

Hab ich noch Kalkflecken und muss ich meine Kaffeemaschine noch entkalken ??
Da wir das Wasser in seiner Zusammensetzung nicht verändern, ist Kalk nach wie vor in der gleichen Menge vorhanden und dieser wird sich auch ablagern. Kalkflecken sind also nach wie vor zu sehen und grundsätzlich mit einer chemiefreien Wasserbehandlung nicht zu vermeiden. Diese Kalkflecken lassen sich aber an den Stellen relativ leicht entfernen, die regelmäßig mit Wasser in Berührung kommen. Zur Beseitigung werden keine aggressiven Putzmitteln benötigt – im Regelfalle reicht ein Lappen. Im Rohrsystem bilden sich nach unserer Wasserbehandlung an den Rohrwandungen auch Ablagerungen, die aber nicht mehr so fest anhaften und durch die Kraft des fließenden Wassers ausgespült werden. Diese Fließgeschwindigkeit zum Ausspülen fehlt bei der klassischen Haushaltskaffeemaschine. Das Wasser fließt nur tröpfchenweise durch den elektrischen Wärmetauscher. Das Ausspülen der behandelten Mineralien ist nicht gegeben, weil die Kraft des Wassers fehlt. Deshalb ist bei einer solchen Kaffeemaschine lediglich zu erwarten, dass sich die Reinigungszyklen verlängern.

Welche Nachteile hat eine wirkungsvolle, chemiefreie Wasserbehandlung ?
Es sind keinerlei Nachteile bekannt und zu erwarten. Durch die Behandlung bleibt die Zusammensetzung des Wassers ( Inhaltsstoffe) unverändert. Es werden keine lebenswichtigen Mineralien zerstört, das Wasser bleibt so natürlich wie es uns von den Wasserwerken angeboten wird. Lediglich negative Eigenschaften der Mineralien für das Rohrsystem, Armaturen und Wäremtauschern (Ablagerungsverhalten, etc.) werden deutlich minimiert.

Warum wird so eine Technologie nicht standardmäßig bei neuen Leitungssystemen eingebaut ??
Dies würde absolut Sinn machen, um das Rohrsystem und die gesamte Installation vom ersten Tag an zu schützen und um mittelfristig hohe Betriebs- Wartungs- und Sanierungskosen zu sparen. Wer aber baut, hat meist begrenzte Mittel und möchte dennoch „Träume“ realisieren. Da sind halt rote statt graue Pflastersteine in der Hofeinfahrt wichtiger als eine Technik, die unscheinbar im Keller installiert wird. Prioritäten werden anders verteilt und der Nutzen einer solchen Anlage nicht erkannt – ein „Problem“ hat man ja (noch) nicht !!.

Wie können Sie garantieren, dass die Geräte auch wirken ??
Wenn im Trinkwasserbereich der Druckverlust in der Rohrleitung oder die zu geringe Temperatur des Warmwassers ein Problem darstellt, wird sich dieser Zustand nach Einbau unserer Wasserbehandlung in Abhängigkeit von der Fließgeschwindigkeit des Wassers verbessern. Bei der Installation unseres Geräts sollten zusätzlich Prüfstücke in das System eingebaut werden. Der Einbau neuer Rohrstücke (ca. 20cm lang) in die Kalt- und Warmwasserleitung wird zeigen, dass sich dicke und feste Mineralablagerungen nicht mehr bilden und kann als sicheres Bewertungs- und Rücknahmekriterium dienen, ob die Technik auch wirkt. Die ausgebauten Rohrstücke müssen aufbewahrt werden Nach einem vorher vereinbarten Zeitraum werden die Prüfstücke ausgebaut (deshalb unbedingt Installation mit Schraubgewinde sinnvoll) und überprüft Die neu eingebauten Rohrstücke müssen weitgehend frei sein vor Ablagerungen, die ausgetauschten alten Rohrstücke sollten im Vergleich mit einem alten Rohrstück der Installation stärker inkrustiert sein. Je stärker die Fließgeschwindigkeit des Wassers in einer Anlage ist, desto schneller und stärker wird eine Veränderung zu sehen sein